Tür des Checkpoint Mann-O-Meter eingeschlagen

20.10.25, Schöneberg-Regenbogenkiez – Mit einem Pflasterstein wurde die Eingangstür des Checkpoint Mann-O-Meter am Nollendorfplatz eingeschlagen. Mitarbeiter stellten heute Vormittag gegen 08:45 Uhr den Schaden fest. Die Polizei wurde verständigt und Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

„Erneut wurde unser Verein Opfer eines Übergriffs, diesmal der Checkpoint Mann-O-Meter. Diese rohe Gewalt ist nicht hinnehmbar. Sie belastet unsere Mitarbeiter und unsere Arbeit“, so Bastian Finke, Leiter von MANEO.

Am 09.09. war die Eingangstür von MANEO eingetreten, am 28.09. ein Bürofester eingeschlagen und am 03.10.25 ein weiteres Mal das bereits beschädigte Sicherheitsglas mit einem Stein durchgeschlagen worden. Auch 2022 und 2023 waren wiederholt Scheiben von MANEO und Mann-O-Meter durch massive Außeneinwirkung beschädigt worden. Ebenso waren Mitarbeiter vor den Eingangstüren wiederholt homophob beleidigt und auch bedroht worden. Die Anzahl der Vorfälle hat in den letzten Wochen deutlich zugenommen.

Das Vorort-Team von MANEO ist auf dem HustlaBall

Seit über 20 Jahren gibt es den HustlaBall. Der Hustlaball feiert heute seinen 21. Geburtstag mit einer großen Show im Kit Kat Club. Das Motto lautet: „Burlesque-Theatre“.

Wir freuen uns, dabei zu sein und mitzufeiern.

Mit einem Info-Stand informieren wir zur Gewaltprävention und über unsere Beratungsangebote.

Komm vorbei.

Wann: 17.10.25, ab 21 Uhr

Wo: Kit Kat Club

Schöner Cruisen – MANEO-Putz-Aktion im Tiergarten

Berlin-Tiergarten, 12.10.25 – Jährlich ruft MANEO zu einer Putz-Aktion im Großen Tiergarten auf. Am gestrigen Samstagnachmittag war es wieder so weit. Helfer*innen und Unterstüter*innen von MANEO trafen sich an der Holzbrücke und räumten säckeweise Müll aus den Büschen und von den Wegen. Viele Spaziergänger*innen, darunter auch zahlreiche Cruiser, bedankten sich für diesen Einsatz.

Am Samstag um 13 Uhr begann die zweistündige Aufräumaktion, zu der sich 10 Helfer*innen eingefunden und weitere Cruiser spontan anschlossen hatten. Das Präventionsteam des zuständigen Polizeiabschnitts A28 beteiligte sich an der Aktion mit einem Infostand. Viele Spaziergänger*innen fanden Gelegenheit, sich bei MANEO und bei der Polizei über allgemeine Fragen der Gewaltprävention und über die Aktion ‚Schöner Cruisen‘ zu informieren. Dabei gab es viel Lob für den engagierten Einsatz. Denn der Tiergarten wird von viele Menschen als ein Ort zur Erholung und Entspannung genutzt.

„Zum Ausklang der Outdoor-Saison möchten wir wieder ein Zeichen setzen: Haltet den schönen Tiergarten sauber, nutzt zum Cruisen die ausgewiesenen Wege, vermeidet Beschädigungen von Grünanlagen, nehmt Rücksicht auf andere Parkgäste – damit auch zukünftig das Cruisen in der Natur Freude macht“, so Candy Spilski , fachlicher Leiter von MANEO für die Vorort-Arbeit.

Die Bilanz der Aktion: Mehrere Säcke wurden mit Flaschen, Plastikabfall, Kleidungsstücke und weiterem Müll gefüllt, eben was in der Natur nichts zu suchen hat. Mit dabei auch viel Zigarettenschachteln, Zigarettenkippen sowie Taschentücher und Kondomverpackungen. Für die Reinigungsarbeiten hatte die BSR Handschuhe, Müllsäcke und Greifzangen zur Verfügung gestellt. MANEO sorgte mit Getränken, Obst und Süßigkeiten für Stärkung und gute Stimmung.

Unsere nächste Aktion ‚Schöner Cruisen‘ findet im Frühjahr 2026 im Volkspark Friedrichshain statt. Merkt Euch schon jetzt den Samstag, 28.03.26, 13-15 Uhr, vor. Wir freuen uns auf viele weitere Helfer*innen.

Update: Erneuter Übergriff gegen MANEO

03.10.25, Schöneberg, Regenbogenkiez – Gegen 03:40 Uhr in der Nacht hörte eine Anwohnerin das Klirren einer Fensterscheibe und alarmierte umgehend die Polizei. Erneut war ein Stein gegen die bereits beim Übergriff am 28.09.2025 beschädigte Fensterscheibe der MANEO-Räumlichkeiten geworfen worden. Das Sicherheitsglas hielt stand, wurde jedoch erheblich beschädigt.

„Im Fenster klafft jetzt ein Loch. In unserem Beratungsraum liegen überall Glaspartikel herum, auch auf einem Tisch und den Sitzstühlen. Das Zimmer kann derzeit für Beratungsgespräche nicht genutzt werden. Wir sind wirklich empört, was hier passiert. Hier wird versucht, unsere Arbeit zu beeinträchtigen, die wichtiger denn je ist. Das lassen wir nicht zu. Wir machen weiter. Wir hoffen sehr, dass die Polizei die Täter schnell ermitteln wird und diesen Vandalismus beendet“, so Bastian Finke, Leiter von MANEO

Erneuter Übergriff auf MANEO

28.09.25, Schöneberg, Regenbogenkiez – Heute früh, gegen etwa 6:30 Uhr, wurden die Räume von MANEO angegriffen. Eine Nachbarin war durch ein Klirren aufgeschreckt worden und hatte die Polizei informiert. Eine Scheibe war eingeschlagen worden. Erneut ist MANEO Ziel eines Übergriffs gewesen.

Am 09.09.25, gegen 17:25 Uhr, war eine Scheibe der Eingangstür eingetreten worden. Mitarbeiter, die sich in ihren Büros aufgehalten hatten, waren durch einen lauten Knall hochgeschreckt und hatten anschließend den Sachschaden am Sicherheitsglas der Eingangstür entdeckten. Eine tatverdächtige Person konnten sie nicht mehr feststellen.

Bereits am frühen Morgen hatte die Polizei MANEO kontaktiert, weil es am Info-Punkt Regenbogenkiez auf dem Spielplatz Fuggerstraße Ecke Eisenacherstraße gebrannt hatte. Durch einen mutwillig gelegten Brand war die Eingangstür des Tiny House stark beschädigt worden. MANEO nutzt das dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gehörende Tiny House für seine Gewaltpräventionsarbeit im Regenbogenkiez.

Wenige Tage später war am 18.09.25, gegen etwa 16:15 Uhr, eine Glasflasche gegen die Eingangstür geworfen worden, die zum Glück keine weiteren Schäden Verursacht hatte. Am 25.09.25 wurde dann das Eingangsschild mutwillig abgerissen.

In der Vergangenheit waren wiederholt Scheiben von MANEO und Mann-O-Meter durch massive Außeneinwirkung beschädigt worden. Ebenso waren Mitarbeiter wiederholt homophob beleidigt und auch bedroht worden. Die Anzahl der Vorfälle hat in den letzten Wochen deutlich zugenommen.

„Aufgrund wiederholter Übergriffe gegen unsere Einrichtung sind wir empört und besorgt. Neben dem finanziellen Schaden sorgen wir uns vor allem auch um das Wohl unserer Mitarbeiter. Ihre Aufgabe ist es, Betroffene von Gewalt und Übergriffen zu beraten und zu unterstützen. Die Belastungen für sie wiegen zurzeit doppelt“, so Bastian Finke, Leiter von MANEO.

28.09.25 – Eingeschlagene Fensterscheibe von MANEO (Bülowstr. 106).


09.09.25 – Eingetretene Eingangstür von MANEO (Bülowstraße 106).

09.09.25 – Brand vor der Eingangstür des Info-Punkt Regenbogenkiez (Fuggerstraße Ecke Eisenacherstraße).

Erneuter Übergriff auf MANEO

28.09.25, Schöneberg, Regenbogenkiez – Heute früh, gegen etwa 6:30 Uhr, wurden die Räume von MANEO angegriffen. Eine Nachbarin war durch ein Klirren aufgeschreckt worden und hatte die Polizei informiert. Eine Scheibe war eingeschlagen worden. Erneut ist MANEO Ziel eines Übergriffs gewesen.

Am 09.09.25, gegen 17:25 Uhr, war eine Scheibe der Eingangstür eingetreten worden. Mitarbeiter, die sich in ihren Büros aufgehalten hatten, waren durch einen lauten Knall hochgeschreckt und hatten anschließend den Sachschaden am Sicherheitsglas der Eingangstür entdeckten. Eine tatverdächtige Person konnten sie nicht mehr feststellen.

Bereits am frühen Morgen hatte die Polizei MANEO kontaktiert, weil es am Info-Punkt Regenbogenkiez auf dem Spielplatz Fuggerstraße Ecke Eisenacherstraße gebrannt hatte. Durch einen mutwillig gelegten Brand war die Eingangstür des Tiny House stark beschädigt worden. MANEO nutzt das dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gehörende Tiny House für seine Gewaltpräventionsarbeit im Regenbogenkiez.

Wenige Tage später war am 18.09.25, gegen etwa 16:15 Uhr, eine Glasflasche gegen die Eingangstür geworfen worden, die zum Glück keine weiteren Schäden Verursacht hatte. Am 25.09.25 wurde dann das Eingangsschild mutwillig abgerissen.

In der Vergangenheit waren wiederholt Scheiben von MANEO und Mann-O-Meter durch massive Außeneinwirkung beschädigt worden. Ebenso waren Mitarbeiter wiederholt homophob beleidigt und auch bedroht worden. Die Anzahl der Vorfälle hat in den letzten Wochen deutlich zugenommen.

„Aufgrund wiederholter Übergriffe gegen unsere Einrichtung sind wir empört und besorgt. Neben dem finanziellen Schaden sorgen wir uns vor allem auch um das Wohl unserer Mitarbeiter. Ihre Aufgabe ist es, Betroffene von Gewalt und Übergriffen zu beraten und zu unterstützen. Die Belastungen für sie wiegen zurzeit doppelt“, so Bastian Finke, Leiter von MANEO.

09.09.25 – Eingetretene Eingangstür von MANEO (Bülowstraße 106).


09.09.25 – Brand vor der Eingangstür des Info-Punkt Regenbogenkiez (Fuggerstraße Ecke Eisenacherstraße).

Angriff nach Korsofahrt: Polizei Brandenburg bittet um Hinweise

Nach einer homophoben Beleidigung und Körperverletzung, die sich bereits am 08.08.25 in Alt Ruppin ereignet hatte, sucht die Polizei Brandenburg nun nach Zeugen.

In der Nacht zum 3. August 2025 wurden in Alt Ruppin (Ostprignitz-Ruppin) zwei Männer im Alter von 27 und 28 Jahren Opfer eines homophoben Angriffs. Nach dem Verlassen des Veranstaltungsgeländes einer Korsofahrt gegen 2:30 Uhr wurden sie im Bereich der Kirche in der Friedrich-Engels-Straße aus einer vierköpfigen Gruppe heraus zunächst verbal beleidigt – unter anderem homophob. Zwei Männer aus der Gruppe verfolgten die beiden und griffen sie körperlich mit Schlägen und Tritten an. Die Opfer erlitten leichte Verletzungen, die ärztlich behandelt werden mussten.

Erst durch das beherzte Eingreifen von Passanten ließen die Angreifer von den Männern ab. Die Kriminalpolizei Brandenburg bittet nun in einem Aufruf vom 23.09.25 um Hinweise zur Identität der beiden Täter, die auf 18 bis 23 Jahre geschätzt werden. Mithilfe von Zeugenaussagen konnte ein Phantombild eines Tatverdächtigen erstellt werden. Auch die helfenden Passanten werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neuruppin zu melden. Weitere Informationen: https://polizei.brandenburg.de/fahndung/besucher-der-korsofahrt-verletzt-zeugen-/5682705

Die Märkische Zeitung hatte bereits am 08.08.25 über den Vorfall berichtet und dabei auch die homophobe Beleidigung erwähnt – ein Aspekt, der jetzt in der offiziellen Meldung der Polizei Brandenburg nicht weiter erwähnt wurde.

Putzaktion im Tiergarten – zum Ausklang der Cruising-Open Air Saison

Berlin, 19.09.25 – MANEO führt am 11.10.25, von 13-15 Uhr, wieder seine Aktion „Schöner Cruisen“ im Tiergarten durch und ruft dazu auf mitzumachen. Es geht darum, gemeinsam ein Zeichen für den Naturschutz und für mehr Solidarität und Achtsamkeit setzen.

Der Tiergarten wird von vielen Menschen als Erholungs- und Freizeitort genutzt. Das soll so bleiben. Achtlos weggeworfene Hinterlassenschaften, die zum Teil auch von Cruisern stammen, sind kein schöner Anblick, trüben den Spaß in der Natur und sorgen regelmäßig für Beschwerden. Die Verunreinigungen sind außerdem von den zuständigen Stellen schwer zu beseitigen.

Der Große Tiergarten ist unter zahlreichen homo- und bisexuellen Männern als Cruising-Gebiet beliebt. Das soll auch so bleiben. Deshalb lädt MANEO zum Ausklang der Outdoor-Saison zu einer Putzaktion auf: Am Samstag, 11. Oktober 2025, von 13 bis 15 Uhr. An der Holzbrücke am Bremer Weg erhalten freiwillige Helfer*innen Müllsäcke, Handschuhe und Zangen.

„Unsere Aktion verstehen wir als einen symbolischen Akt. Wir wollen ein Zeichen für mehr Solidarität, Achtsamkeit und Toleranz setzen. Rücksichtsvolles Verhalten ist auch ein Beitrag für ein gutes Zusammenleben in der unserer Stadt“, so Bastian Finke, Leiter von MANEO.

Wer die Aktion unterstützen möchte, jedoch selbst keine Zeit zum Mitmachen hat, kann gern mit einer Spende den Dankeschön-Imbiss für die Helfer*innen unterstützen. Spendenkonto: Mann-O-Meter e.V., IBAN: IBAN: DE03 3702 0500 0003 1260 00, BIC: BFSWDE33XXX (Bank für Sozialwirtschaft), Zweck: MANEO/ Schöner Cruisen. Für die Erstellung einer Spendenquittung bittet MANEO um eine Benachrichtigung unter maneo@maneo.de.

Mit KO-Tropfen betäubt und ausgeraubt – 27-Jähriger zu fast acht Jahren Haft verurteilt

Vor dem Berliner Landgericht hat ein 27-jähriger Mann gestanden, mehrere Männer mit KO-Tropfen betäubt und anschließend ausgeraubt zu haben. Die Taten ereigneten sich zwischen August 2023 und Januar 2024. Am 3. September wurde das Urteil verkündet.

Berlin, 09.09.25 – Die Opfer lernte er über die Dating-Plattform „Romeo“ kennen. In insgesamt vier Fällen soll er – teils mit einem Komplizen – Bargeld, Kleidung und Wertgegenstände im Gesamtwert von etwa 15.000 Euro erbeutet haben. In einem weiteren Fall soll er auf der Straße versucht haben, unter Einsatz von Pfefferspray einem Mann eine Luxusuhr zu rauben, jedoch ohne Erfolg.

Der Angeklagte gab über seinen Verteidiger an, aus Geldnot und Drogensucht gehandelt zu haben. Er ist mehrfach vorbestraft und befindet sich bereits in Haft. Sein umfassendes Geständnis sowie eine Verständigung mit dem Gericht führten zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren und zehn Monaten, die am 3. September 2025 von der 34. Großen Strafkammer des Landgerichts Berlin verhängt wurde.

In der Urteilsbegründung betonte der Vorsitzende Richter die Heimtücke der Taten. Die Opfer seien im Schutz ihrer eigenen Wohnung betäubt und beraubt worden – ein schwerwiegender Vertrauensbruch mit langfristigen psychischen Folgen. Die Kammer folgte der Einschätzung eines Sachverständigen, wonach die Drogensucht des Täters nicht zu einer eingeschränkten Schuldfähigkeit führte. Strafmildernd wurde das Geständnis gewertet, strafschärfend hingegen seine zwölf Vorstrafen.

Rundgang mit dem Regierenden Bürgermeister durch den Regenbogenkiez

Schöneberg, 27.08.25 – Der Nachtbürgermeister Regenbogenkiez, Bastian Finke, hatte den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, zu einem Rundgang durch den Regenbogenkiez eingeladen. Auf dem Programm standen Besuche in Geschäften, die Vorstellung historischer Orte sowie zahlreiche Begegnungen mit Menschen, die im Kiez wohnen, arbeiten und als Gäste besuchten. Nach dem Rundgang zeigte sich Kai Wegner bewegt von den Eindrücken.

Pünktlich um 18 Uhr traf der Regierende Bürgermeister Kai Wegner auf dem Spielplatz Fuggerstraße Ecke Eisenacher Straße ein und wurde dort von den Mitarbeitern des Info-Punkt Regenbogenkiez und Bastian Finke herzlich begrüßt. Nach einer kurzen Einführung in die vielschichtigen sozialen Herausforderungen im Kiez, die sich insbesondere auf dem Spielplatz zeigen, ging es weiter zum Café Romeo & Romeo, wo ihn der Inhaber Erol Ufuk erwartete. Hier war die wachsende Zahl an Tourist*innen deutlich sichtbar, die zum bevorstehenden Folsom-Straßenfest angereist waren. Viele Gäste hatten vor dem Café Platz genommen oder bummelten die Geschäfte in der Motzstraße. Der Regierende Bürgermeister zeigte sich beeindruck vom geschäftigen Regenbogenkiez und den vielen freundlichen Begrüßungen durch überraschte Gäste. Zahlreiche Menschen klatschten ihm zu.

Anschließend folgten Besuche im Buchladen Prinz Eisenherz, wo ihn Inhaber Franz Brandmeier und Roland Roland Müller-Flashar empfingen, sowie in der Butcherei Lindinger, wo Mitinhaber Oliver Eiermann den Wirtschaftsfaktor von Szeneevents für die Geschäfte im Regenbogenkiez unterstrich. Am Stolperstein für Albrecht von Krosigk gaben die Historiker Andreas Prezel und Karl-Heinz Steinle Einblicke in die Verfolgungsgeschichte von Schwulen, Lesben und Trans*personen während der NS-Zeit und erinnerten an wichtige historische Orte wie das legendäre „Eldorado“.

Dominique Vockeradt vom Hotel Berlin Berlin erläuterte anschließend die Relevanz der Szene-Events für den Berlin Tourismus: zu Folsom seien zahlreiche umliegende Hotels zu über achtzig Prozent ausgelastet. Abschluss bildete ein Besuch im neuen „Mikropol“ des Metropols, einer neuen spannenden Location, die demnächst öffnen wird. Hier besichtigte er die neuen Räume und die Vorbereitungen der bevorstehenden Eröffnungsfeier.

Nach einer Stunde verabschiedete sich Kai Wegner zu seinem nächsten Termin. Er bedankte sich für den Rundgang und die Gelegenheit, den Regenbogenkiez von einer neuen Seite kennen zu lernen. Die zahlreichen Gespräche und Begegnungen haben ihn sehr berührt. Er freut sich auf eine nächste Einladung durch den Nachtbürgermeister Regenbogenkiez.

Schwulenfeindlicher Angriff am Halleschen Tor

Berlin-Kreuzberg, 22.08.25 – Laut Meldung der Berliner Polizei hatte gegen 23.45 Uhr eine Männergruppe aus homophober Tatmotivation heraus zwei 30 und 37 Jahre alte Männer am Halleschen Tor angegriffen. Die Betroffenen sollen von einer neunköpfigen Gruppe junger Männer angesprochen worden sein, die ihnen Drogen zum Kauf angeboten hatten. Die beiden Männer haben abgelehnt und seien weitergangen. Die Gruppe haben dann die beiden verfolgt, homophob beleidigt und anschließend angegriffen.

Die beiden Angegriffenen erlitten jeweils Verletzungen am Kopf, den Armen und im Bereich der Oberkörper. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die mutmaßlichen Schläger flüchteten in Richtung Mehringplatz. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt.