Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans* und Queerfeindlichkeit feierte MANEO gemeinsam mit Unterstützer*innen aus der Politik und Zivilgesellschaft den IDAHOBIT im Herzen des Regenbogenkiez am Nollendorfplatz.
Schöneberg, 17.05.26 – Der Bürgermeister von Tempelhof-Schöneberg, Jörn Oltmann, eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Er betonte die Vielfalt der Liebe und wies darauf hin, dass es in der Verantwortung unserer Zivilgesellschaft liegt, diese zu schützen.
Bastian Finke erinnerte daran, dass die Bedrohungslage für LSBTIQ+ sowohl in Berlin und Deutschland als auch in Europa und weltweit zunimmt. Für Berlin hatte der letzte Berliner Verfassungsschutzbericht deutlich vor der zunehmenden Bedrohung von Rechts und durch radikale Islamisten gewarnt. Umso wichtiger sind Netzwerke in die breite der Gesellschaft hinein, eben „Gay-Straight-Alliances“, um unsere freiheitlich-demokratischen Werte vor Extremist*innen jeglicher Couleur zu schützen.
Seyran Ateş übte Kritik an den Worten des Vorsitzenden des Islamrats. Dieser hatte in einem Interview Homosexualität als „Abnormalität“ dargestellt. Sie betonte, dass die Lebensrealitäten von Muslimen in unserer Gesellschaft viel diverser aussehen, als Islamisten zulassen wollen. Deshalb stehen gerade auch viele LSBTIQ+ aus arabischen Ländern oder der Türkei unter großem Druck, diese Vielfalt leben zu können.
Bevor die Luftballons in den Himmel stiegen, bedankte sich Matthias Steuckardt bei allen Teilnehmenden, die dabei sein konnten. Er hob die Rolle von MANEO und den Einsatz für unsere Communities hervor.
Anschließend wurde ein Regenbogenkuchen angeschnitten. Ein großes Dankeschön an das Hotel Berlin, Berlin.
