Anlässlich eines Regenbogenkuchen-Anschnitts im Berliner Abgeordnetenhaus übergab MANEO seinen Jahresreport 2025 an die Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld, sowie an Mitglieder des Parlaments. Traditionell veröffentlicht MANEO seinen Report rund um den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Trans*-, Inter*- und Queer-Feindlichkeit (IDAHOBI+). Zugleich appellierte MANEO an die Politik, in Anbetracht der hohen Zahlen seine spezifische Fachopferhilfearbeit stärker zu unterstützen.
Berlin, 13.05.26 – In ihrer Rede würdigte die Präsidentin des Abgeordnetenhauses die langjährige Arbeit des scheidenden Projektleiters von MANEO, Bastian Finke. Seine Arbeit für die Community ist unverzichtbar und wird von ihr und dem Haus sehr geschätzt. Durch die Arbeit von MANEO werden Betroffene von Gewalt mit Rat und Tat unterstützt. Das Ausmaß der Gewalt ist gravierend und die Anzahl der Fälle weiterhin hoch. Um so wichtiger sei es, dass MANEO seine Arbeit fortsetzt. MANEO kann sich sicher sein, dass das Haus diese Arbeit auch weiter unterstützen begleiten wird.
Bastian Finke bedankte sich für die bisherige Unterstützung, die MANEO vom Parlament und von den Mitgliedern des Abgeordnetenhauses erhalten hat sowie für die anerkennenden Worte. Zugleich mahnte er die Politik, dass MANEO seine Arbeit mit nur einer Stelle für die Opferhilfearbeit nicht in der erwarteten Form fortsetzen kann. MANEO benötigt dringend mehr Personal. MANEO leistet als spezifische Fachopferhilfe enorme Arbeit und bleibt für Betroffene homophober Gewalt sowie deren Angehörige die erste Anlaufstelle. Für eine wachsende Metropole wie Berlin ist das zu wenig. In seiner Rede betonte er das Entwicklungspotenzial, das MANEO in der Vergangenheit regelmäßig unter Beweis gestellt hat.
Nach der inhaltlich schweren Kost sorgte ein wunderbarer Regenbogenkuchen – gestiftet vom SANA Berlin Hotel – den passenden süßen Rahmen für vertiefende Nachgespräche. Herzlichen Dank an alle.
