Bolt-Taxifahrer verurteilt

Berlin, den 21.09.26 – Am 13. April 2025, gegen 1:30 Uhr morgens, befand sich ein 31-jähriger schwuler Mann mit zwei Freunden – von denen einer ebenfalls schwul war – in einem Bolt-Taxi. Bereits während der Fahrt hatte der Fahrer ihn und seine Begleiter als schwul erkannt und sich abfällig über sie geäußert.

Als die Gruppe an ihrem Zielort in der Schlesischen Straße in Berlin-Kreuzberg ankam, ging das Opfer davon aus, dass die Bezahlung bereits über die App abgewickelt worden sei. Dies war jedoch nicht der Fall, und der Fahrpreis musste in bar bezahlt werden. Der Fahrer forderte das Geld sofort und auf sehr aggressive Weise und begann, das Opfer anzuschreien. Da er das passende Kleingeld nicht schnell genug zusammenhatte, wurde er homophob beschimpft: Der Fahrer brüllte mehrfach „Schwuchtel“ und stieg dann mit erhobener Faust aus dem Auto, als wolle er ihn schlagen. Das Opfer und seine Freunde flohen körperlich unverletzt vom Tatort.

Das Opfer meldete den Vorfall am nächsten Tag bei der Polizei. Im März 2026 wurde der Angeklagte zu einer Geldstrafe von 800 Euro verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.“